WE wilke experience GbR
Steingraben 4, 36205 Sontra
Stand: Januar 2026
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (Teil A) gelten für alle Verträge über Auftragsarbeiten, Dienstleistungen und Werkleistungen zwischen der WE wilke experience GbR (nachfolgend „Auftragnehmer") und Unternehmern, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen (nachfolgend „Auftraggeber").
1.2 Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
1.3 Im Einzelfall getroffene, individuelle Vereinbarungen mit dem Auftraggeber haben stets Vorrang vor diesen AGB.
3.1 Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus dem Angebot bzw. der Leistungsbeschreibung des Auftragnehmers.
3.2 Änderungen des Leistungsumfangs nach Vertragsschluss (Change Requests) bedürfen einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung. Der Auftragnehmer ist berechtigt, für Mehraufwände, die durch Änderungswünsche entstehen, eine angemessene Vergütung zu verlangen.
3.3 Nicht im Angebot enthaltene Leistungen werden nach Aufwand gemäß der jeweils gültigen Stundensätze des Auftragnehmers berechnet.
4.1 Der Auftraggeber ist verpflichtet, dem Auftragnehmer alle für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Unterlagen, Informationen und Materialien rechtzeitig, vollständig und in verwertbarer Qualität zur Verfügung zu stellen.
5.1 Termine und Fristen sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden.
5.2 Verbindliche Termine setzen voraus, dass der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten vollständig und rechtzeitig nachkommt. Bei Verzögerungen durch den Auftraggeber verschieben sich die Termine entsprechend.
5.3 Gerät der Auftragnehmer in Verzug, kann der Auftraggeber nur dann vom Vertrag zurücktreten, wenn er dem Auftragnehmer zuvor eine angemessene Nachfrist gesetzt hat und diese fruchtlos verstrichen ist.
6.1 Die Vergütung richtet sich nach dem vereinbarten Angebot. Sofern nichts anderes vereinbart ist, gelten die Preise in Euro zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
7.1 Der Auftraggeber kann den Vertrag jederzeit kündigen. In diesem Fall hat der Auftragnehmer Anspruch auf:
a) Vergütung der bis zur Kündigung erbrachten Leistungen nach Aufwand
b) Eine Stornogebühr für noch nicht erbrachte, aber beauftragte Leistungen in folgender Höhe:
7.2 Wurde mit der Leistungserbringung bereits begonnen, werden die erbrachten Leistungen vollständig nach Aufwand abgerechnet. Die Stornogebühr gemäß 7.1 b) bezieht sich auf den Wert der noch nicht erbrachten Restleistungen.
7.3 Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund zu kündigen, insbesondere wenn:
a) der Auftraggeber mit Zahlungen mehr als 30 Tage in Verzug ist
b) der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten trotz Mahnung und Nachfristsetzung nicht nachkommt
c) der Auftraggeber wiederholt fachliche Empfehlungen des Auftragnehmers ignoriert und dadurch den Projekterfolg gefährdet
d) das Vertrauensverhältnis zwischen den Parteien nachhaltig gestört ist
7.4 Im Falle einer Kündigung aus wichtigem Grund durch den Auftragnehmer bleiben dessen Vergütungsansprüche für erbrachte Leistungen sowie etwaige Schadensersatzansprüche unberührt.
8.1 Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Werkleistungen des Auftragnehmers innerhalb von 14 Tagen nach Fertigstellungsmeldung abzunehmen, sofern diese im Wesentlichen vertragsgemäß sind.
8.2 Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
8.3 Erfolgt keine Abnahme und äußert der Auftraggeber innerhalb der Frist keine konkreten Mängel, gilt die Leistung als abgenommen.
8.4 Mit der Abnahme beginnt die Gewährleistungsfrist.
9.1 Die Gewährleistungsfrist für Werkleistungen beträgt 12 Monate ab Abnahme.
9.2 Mängel sind unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Entdeckung, schriftlich anzuzeigen. Die Mängelanzeige muss eine nachvollziehbare Beschreibung des Mangels enthalten.
9.3 Bei berechtigten Mängelrügen ist der Auftragnehmer nach seiner Wahl zur Nachbesserung oder Neulieferung berechtigt (Nacherfüllung). Schlägt die Nacherfüllung nach angemessener Frist fehl, kann der Auftraggeber Minderung verlangen oder vom Vertrag zurücktreten.
9.4 Die Gewährleistung entfällt bei: a) unsachgemäßer Nutzung oder Bedienung durch den Auftraggeber, b) Änderungen oder Eingriffen durch den Auftraggeber oder Dritte ohne Zustimmung des Auftragnehmers, c) Mängeln, die auf vom Auftraggeber beigestellte Materialien oder Vorgaben zurückzuführen sind, d) normaler Abnutzung.
11.1 Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
11.2 Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
11.3 Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist der Höhe nach begrenzt auf das Dreifache der vereinbarten Nettovergütung, maximal jedoch auf 100.000 Euro.
11.4 Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Mitarbeiter, Erfüllungsgehilfen und Beauftragten des Auftragnehmers.
11.5 Der Auftragnehmer haftet nicht für Schäden, die durch die Nichtbeachtung seiner fachlichen Empfehlungen durch den Auftraggeber entstehen.
12.1 Die Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei geheim zu halten und nicht an Dritte weiterzugeben.
12.2 Diese Verpflichtung gilt nicht für Informationen, die öffentlich bekannt sind, ohne dass dies auf einer Verletzung dieser Vereinbarung beruht.
12.3 Die Vertraulichkeitsverpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
13.1 Beide Parteien verpflichten sich, alles zu unterlassen, was dem Ansehen oder der Reputation der jeweils anderen Partei schaden könnte.
13.2 Wird ein Projekt aus Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten hat, nicht ordnungsgemäß abgeschlossen oder öffentlich in einer Weise dargestellt, die den Auftragnehmer in ein negatives Licht rückt, behält sich der Auftragnehmer vor, hierdurch entstehende Schäden geltend zu machen.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (Teil B) gelten für die Nutzung der Webseiten und Anwendungen der WE wilke experience GbR, Steingraben 4, 36205 Sontra (nachfolgend "Anbieter"), insbesondere für die Deutsche Märchenstraße App.
Der Anbieter stellt dem Nutzer Software und Anwendungen, insbesondere die Deutsche Märchenstraße App, zur Verfügung. Die App ermöglicht die Nutzung von Augmented Reality (AR) Funktionen, den Abruf von Informationen zu Touren, Points of Interest und Veranstaltungen sowie die Erstellung eines Benutzerkontos.
Der Anbieter räumt dem Nutzer ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht ein, die bereitgestellte Software und Anwendungen für private Zwecke zu nutzen. Eine gewerbliche Nutzung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters.
Der Nutzer verpflichtet sich, die Software und Anwendungen nur im Rahmen der geltenden Gesetze und dieser AGB zu nutzen. Insbesondere ist es untersagt:
Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit seiner Dienste, kann jedoch keine ununterbrochene Verfügbarkeit garantieren. Wartungsarbeiten, technische Störungen, höhere Gewalt oder andere Umstände können zu vorübergehenden Ausfällen führen. Ein Anspruch auf Verfügbarkeit besteht nicht.
Die Software und Anwendungen werden "wie besehen" (as is) und "wie verfügbar" (as available) bereitgestellt.
Soweit gesetzlich zulässig, übernimmt der Anbieter keine ausdrücklichen oder stillschweigenden Garantien hinsichtlich der Software, einschließlich, aber nicht beschränkt auf stillschweigende Garantien der Marktgängigkeit, der Eignung für einen bestimmten Zweck und der Nichtverletzung von Rechten Dritter. Der Anbieter garantiert nicht, dass die Software fehlerfrei ist, ununterbrochen funktioniert, frei von Viren oder anderen schädlichen Komponenten ist, oder dass Fehler behoben werden.
Soweit gesetzlich zulässig, haftet der Anbieter nicht für direkte, indirekte, zufällige, besondere oder Folgeschäden, die sich aus der Nutzung oder der Unfähigkeit zur Nutzung der Software ergeben. Dies umfasst insbesondere: Datenverlust, entgangenen Gewinn, Betriebsunterbrechung, Verlust von Geschäftsinformationen.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für:
Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der in der Software und den Anwendungen bereitgestellten Inhalte übernimmt der Anbieter keine Gewähr. Dies gilt insbesondere für Inhalte Dritter und Kartenmaterial.
Die Anwendungen können Links zu externen Webseiten Dritter enthalten, auf deren Inhalte der Anbieter keinen Einfluss hat. Für diese fremden Inhalte übernimmt der Anbieter keine Gewähr.
Bei der Nutzung von AR-Funktionen sollte der Nutzer stets auf seine Umgebung achten. Der Nutzer darf AR-Funktionen nicht nutzen:
Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch unachtsame Nutzung der AR-Funktionen entstehen.
Bei der Nutzung von VR-Anwendungen sind folgende Hinweise zu beachten:
a) Gesundheitsrisiken: VR-Anwendungen können bei manchen Nutzern Übelkeit, Schwindel, Desorientierung, Kopfschmerzen oder andere Beschwerden verursachen (Cybersickness). Bei Auftreten solcher Symptome ist die Nutzung sofort zu beenden.
b) Risikogruppen: Personen, die schwanger sind, unter Herzerkrankungen, Epilepsie, psychiatrischen Störungen, Gleichgewichtsstörungen oder Sehstörungen leiden, sollten vor der Nutzung einen Arzt konsultieren.
c) Kinder und Jugendliche: VR-Anwendungen sind nicht für Kinder unter 10 Jahren geeignet. Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird die Aufsicht eines Erwachsenen empfohlen.
d) Nutzungsdauer: Es werden regelmäßige Pausen von mindestens 10-15 Minuten nach jeder VR-Sitzung empfohlen.
e) Nacheffekte: Nach der VR-Nutzung kann die Wahrnehmung und das Gleichgewicht vorübergehend beeinträchtigt sein. Es wird empfohlen, nach der Nutzung kein Fahrzeug zu führen oder schwere Maschinen zu bedienen, bis alle Symptome abgeklungen sind.
Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch Missachtung dieser Hinweise entstehen.
Alle Rechte an der Software, den Anwendungen und deren Inhalten (Texte, Bilder, Grafiken, 3D-Modelle, Audio, Video) liegen beim Anbieter oder dessen Lizenzgebern. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts bedürfen der schriftlichen Zustimmung.
Der Anbieter behält sich das Recht vor, die Software und Dienste jederzeit ohne Vorankündigung zu ändern, zu aktualisieren oder einzustellen. Ein Anspruch auf Fortführung des Dienstes oder bestimmter Funktionen besteht nicht.
Der Anbieter behält sich das Recht vor, diese AGB zu ändern. Änderungen werden dem Nutzer in geeigneter Form mitgeteilt. Die fortgesetzte Nutzung der Software nach Mitteilung der Änderungen gilt als Zustimmung zu den geänderten AGB.
1.1 Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
1.2 Für Streitigkeiten mit Unternehmern ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Auftragnehmers (Sontra), sofern nicht ein ausschließlicher Gerichtsstand gesetzlich vorgeschrieben ist.
1.3 Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Bestimmung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.
Bei Fragen zu diesen AGB wenden Sie sich bitte an:
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